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Vom Tierheim zum Hundesport

 

Hugo zog Anfang Januar 2018 in sein neues zu Hause. Dort wurde er von unserer Mopshündin begrüßt und die Hausregeln wurden durch sie gleich weitergegeben.

Wir haben Hugo von Anfang an in unser Herz geschlossen. Als Mischlingshund, Staffordshire Bullterrier dominiert sein Wesen und sein Äußeres, war er absolut kein Anfängerhund.

Ich selbst habe es mir Anfang Januar als Ziel gesetzt, ihn beim Hundesport im Bereich Rally Obedience zu führen und im September die Begleithundeprüfung abzulegen.

Als Hugo zu uns kam, konnte er Sitz und die Pfote geben. Hartes Training wartete auf mich und meinen neuen Begleiter. Wir haben sehr viel mit einer lieben Freundin gearbeitet, die auch Hugo sehr in ihr Herz geschlossen hat. Meine Freundin hat eine große Auslauffläche, dort trainieren wir immer. Im Januar ist Hugo noch ungebremst durch die Koppelzäune gerannt, das macht er jetzt nicht mehr. Auch gibt es dort Pferde, die er jetzt duldet.  In internen Kreisen wird er der Clownshund genannt, weil er gerne beim Training oder Turnieren lächelt.

Wir haben auch viel in unserem Hundesportverein und auch in der Hundeschule trainiert.

Wie man sieht, viel Zeit und Arbeit steckt in diesem Hund, aber es lohnt sich.

Unser erstes Rally Obedience Turnier war Ende März. Ich war so aufgeregt und Hugo wusste noch gar nicht so richtig was er da eigentlich machen sollte, aber wir haben mit 60 Punkten bestanden und unsere erste Medaille gewonnen. Da waren wir glücklich. Unsere Training und unsere Bindung wurde immer besser. Und so haben wir schon nach kurzer Zeit in die nächst höhere Klasse gewechselt. Auch dort haben wir ein paarmal den 1 Platz belegt, was mich unheimlich stolz macht. Im Juni starteten wir zeitgleich zum Turnierhundesport die Ausbildung für die Begleithundeprüfung. Auch hier war er immer bemüht, sein Bestes zu geben. Viele neue Eindrücke warteten auf ihn und ich als Hundeführer habe immer mein Bestes gegeben, ihm Sicherheit zu vermitteln.

Hugo hat die Angewohnheit, gerne selbst Sachen zu klären und benötigt auch eine gewisse Distanz zu anderen Rüden. Da bin ich natürlich als Hundeführerin gefragt um das zu managen und ihm Sicherheit zu vermitteln.

Mitte September haben wir es dann geschafft, die Begleithundeprüfung erfolgreich abzulegen. Ich selbst war ganz schön angespannt, aber Hugo hat trotzdem ganz toll mitgearbeitet.

Hugo weiß was zu tun ist, wenn ich Arbeiten sage. Dann geht’s mit Freude ran an die Übungen. Es macht uns beiden einfach viel Spaß.

Letztes Wochenende waren wir in Lübeck zur Landesmeisterschaft Rally Obedience. Dort belegten wir den 2. Platz in der Klasse 1. Hugo und ich waren so glücklich.

 

Wir wollen noch weiterhin erfolgreich im Hundesport arbeiten. Anfang Oktober starten wir bei Rally Obedience eine Klasse höher. Drückt uns die Pfoten. 



Hier ein paar Eindrücke unseres Katers Carlo (ex Lise Carl), den wir am 15.07.2018 aus dem Tierheim geholt haben. Die ersten Stunden draußen ließen wir ihn noch an der Leine, hatten aber schnell Vertrauen und als er sich am nächsten Morgen vom Geschirr selbst befreit hatte, hatten wir auch Vertrauen, dass er jetzt frei sein kann. Er hat sich sehr schnell an den Freigang in unserem „Outback“ gewöhnt. Er genießt es, auf Bäume zu klettern und ist auch schon mal ein paar Stunden unterwegs. Kommt aber immer wieder, will viel erzählen MIAUMIAU und ist dankbar. Das Sofa konnten wir ihm noch nicht abgewöhnen, man kann ihm einfach nicht böse sein. Auch das mit dem Mäuse fangen klappt noch nicht. Er ist einfach zu gutmütig, aber wir sind guter Hoffnung. Auch wir sind dankbar, dass das Team vom Tierheim Flensburg für ihn gesorgt hat. Tolle Arbeit, die ihr macht. Carlo und wir sagen DANKESCHÖN.



Hallo ich bins Lilly, bei Euch im Tierheim hieß ich Elli. Ich bin nun schon 5 Jahre in meinem neuen Zuhause und werde immer noch nach Strich und Faden verwöhnt. Ich habe einen großen Garten und meinen eigenen Ein- und Ausgang. Am liebsten esse ich Hühnchen und das bekomme ich auch so gut wie jeden Tag. Ich liebe meine Ganzkörpermassage und ab und zu gibts ein Leckerli. Im Winter bin ich ein Stubenhocker und liege bei Frauchen auf dem Schoß. Oder spiele mit meiner Ballbahn.

Das erste Foto ist bei meiner Ankunft in meinem neuen Zuhause, da war ich noch ganz jung. Die anderen Fotos sind von jetzt. Ah Moment, Frauchen möchte auch noch was sagen:

 

Wir lieben dich kleine Lilly und hoffen, dass du steinalt bei uns wirst 💓



Hallo ihr Lieben,

 

ich bin es, eure Lady. Ich wollte mich bei euch verabschieden. Danke an die lieben Menschen im Tierheim, die mir in einer schwierigen und traurigen Zeit zur Seite gestanden haben.

Ich durfte in der Zeit viele neue Menschen kennenlernen. Ich habe sogar ordentlich abspecken können und bin jetzt richtig fit.

Das tollste ist aber, dass ich ein neues zu Hause gefunden habe. Mein Frauchen und ich haben uns durch regelmäßiges Gassi gehen kennengelernt. Mittlerweile sind wir ein super tolles Team geworden, obwohl wir uns im Grunde vom ersten Tag an klasse verstanden haben.

Ich weiß, ich bin nicht die Kleinste, aber dennoch bin ich irgendwie ein Schoßhund. Gemeinsames Kuscheln auf dem Sofa ist nämlich neben langen Spaziergängen einfach traumhaft. Und dann noch die Tage am Strand und vor allem im Wasser, die sind einfach ein Traum – ich bin doch soooo eine Wasserratte.

Eigentlich machen wir alles zusammen, wenn Frauchen gerade nicht auf Arbeit ist. Ich will ihr auch gar nicht von der Seite weichen. Bin aber immer ganz lieb, ich will ja auch einfach nur gefallen.

Ich darf sogar mit zu einem Stall, da sind ganz große Pferde, andere Hunde, Katzen und Federvieh. Mit anderen Hunden kann ich im Grunde gut umgehen und auch gerne mal spielen, sie sollten nur möglichst kleiner sein. Große Hunde sind allerdings nicht meins. Ich darf da teilweise sogar ohne Leine laufen. Ist total prima, aber ich gehe nie weit weg. Ich muss doch sehen was mein Frauchen macht.

Ich komme euch bestimmt mal im Tierheim besuchen.

 

Alles Liebe sendet euch

 

Lady



Hallo liebe Leute - heute möchte ich euch viele Grüße aus meinem neuen Zuhause schicken.

 

Im Dezember ging mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung!

Stellt euch vor - ich durfte mit nach Hause zu meiner neuen Familie.

 

4 Jahre lang habe ich im Tierheim gewohnt und eigentlich hatte ich die Hoffnung schon aufgegeben, dass mich überhaupt noch jemand toll findet und mit nach Hause nehmen möchte. Doch im März letzten Jahres geschah es dann. Da standen plötzlich zwei neue Gassi-Gänger vor mir - Wolfgang und Sabine.

Sie waren ganz verzückt nach mir und wollten am liebsten nur noch mit MIR spazieren gehen. Nach vielen gemeinsamen Spaziergängen durfte ich sogar manchmal mit zu ihnen nach Hause. Das war sehr aufregend.

Am liebsten wäre ich gleich da geblieben. Aber alle meinten, ich wäre ein schwieriger Hund mit einem starken Charakter und nicht einfach zu halten. Aber die beiden hatten viel Geduld mit mir. Sie holten mich oft ab, und wir machten viele Übungen zusammen. Dabei halfen besonders meine Patin Maria und die Hundetrainerin im Tierheim.

Nach und nach wuchs unser Vertrauen zueinander und ich konnte mich immer besser entspannen, wenn ich mit Wolfgang und Sabine unterwegs war.

Und im Dezember war es dann soweit. Ich durfte für ein paar Tage zur Probe mit den beiden nach Hause. Ich benahm mich natürlich vorbildlich!! Und so wurden aus ein paar Tagen eine Woche und aus einer Woche ein Monat.

 

Seit Februar habe ich jetzt offiziell ein neues Zuhause. Ich wohne jetzt in einem Haus mit vielen Räumen und es gibt da keine Gitterstäbe, sondern Glasscheiben bis zum Boden - da kann ich herrlich in den Garten schauen.

Ich habe soviel Platz, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, wo ich denn am liebsten schlafe - und so probiere ich eben alle Plätze aus, die ich so finden kann. Großartig finde ich die sogenannten Sofas - aber da guckt Sabine immer etwas sauer, wenn ich mich da drauf lege. Na gut, ich kann mich ja auch woanders hinlegen.

 

Ganz besonders gut gefällt mir auch der Garten - ich habe schon viele tiefe Löcher gebuddelt, liebe es mich ausgiebig auf dem Rasen zu wälzen oder liege einfach nur da, lasse mir die Sonne auf den Rücken scheinen und lausche den Vögeln und dem Wind in den Bäumen.

 

Jeden Tag unternehmen wir lange Spaziergänge in den nahen Wald oder machen kleine Fahrradtouren. Manchmal geht es mit dem Auto ans Meer. Wolfgang und Sabine sind sehr stolz auf mich, weil ich mich so gut benehme und ihnen viel Freude bereite. Jetzt sind wir ein richtiges Rudel. Das war leider ja auch mal anders - aber das ist lange her und eine andere Geschichte.

 

 

Euer Teddy



Wir haben neulich einen Brief von Balou und seinem neuen Frauchen bekommen.

 

(Anmerkung von uns: Balou wurde von einer unserer Mitarbeiterinnen adoptiert, die ihn im Zuge ihrer Ausbildung bei uns kennen und lieben gelernt hat.

Balou darf jetzt jeden Tag mit ins Tierheim, quasi "Zur Arbeit". Er liebt es mit seiner Freundin Kleo, die auch noch ein neues Zuhause sucht, zu toben und zusammen zu sein. Zwar futtert er ihr gern auch mal ihr Futter mit weg, aber das verzeiht sie ihm.)

 

Vor 3 Jahren habe ich dich zum ersten Mal gesehen, zunächst auf Distanz habe ich dir täglich deine Mahlzeiten serviert. Du hast zu Anfang kaum jemandem vertraut und Nähe mochtest du erst recht nicht. Deine Ressourcen, wie Futter und Spielzeuge hast du gerne für dich verteidigt. Deine Pfoten sind für dich ein wunder Punkt und du reichst sie einem nur ungern.

 

Dein Pate, deine Vertrauensperson, hatte sich so liebevoll um dich gekümmert, solange es möglich war. Ein paar Mal bin ich zu den Spaziergängen mitgekommen, und auch auf dem  Hundeplatz hast du mich direkt akzeptiert. So begann unser kennen lernen und aus einem zarten Anfang wurden immer mehr Spaziergänge und Trainingseinheiten.

 

Mittlerweile sind wir seit 2 Jahren täglich unterwegs und unzertrennlich geworden. In dieser Zeit hat sich viel verändert.

 

Vor 1 Jahr durfte ich dich das erste Mal mit nach Hause nehmen, um zu testen wie du dich wohl nach so langer Zeit im Tierheim in einem zu Hause verhältst. Du hast dich direkt angepasst und auch nach den anfänglichen Schwierigkeiten - du hast öfters mal nach mir geschnappt - haben wir uns trotzdem zusammen gerauft.

 

Nach einiger Zeit hast du gelernt, mir richtig zu vertrauen.

Du verteidigst deine Ressourcen nicht mehr vor mir, streicheln und kuscheln findest du nun auch toll. Du hast neue Menschen kennen gelernt, die du akzeptiert hast, dich sogar über deren Besuch freust und dich sogar mal streicheln lässt.

 

Seit einiger Zeit spielst du auch oft mit deiner Dobermann Freundin Kleo im Tierheim. Sie ist die erste Spielgefährtin, die dein Herz sofort erobert hat, mit der du sogar dein Spielzeug teilen magst.

 

Und so wurdest du langsam von einem großen, schwarzen, distanzierten Macho zu einem verrückten, sensiblen Dickkopf und einem treuen Begleiter fürs Leben.

Für mein Leben…



Hallo liebes Tierheim-Team,

hier sind Laila und Tammi. Da wir nun schon über ein halbes Jahr in unserem neuen Zuhause sind, dachten wir, es ist an der Zeit, dass wir uns mal bei euch melden und euch zeigen, wie schön wir es hier in unserem Zuhause haben.

Im Frühsommer 2017, als wir noch ganz klein waren, sind wir mit unserer Mutter und Schwester gefunden worden und zu euch gekommen. Doch schon Ende Juli ging es für uns zwei dann in unser neues Zuhause. Das war natürlich sehr aufregend. Es gab da sooo viele interessante Sachen zu entdecken und vor allem so viel Platz! Außerdem tolles Essen, ein weicher Platz zum Schlafen und auch immer mal wieder ein Leckerchen. Auch nach einem halben Jahr fühlen wir uns immer noch tierisch wohl hier. Am liebsten toben wir zusammen durchs ganze Haus, auch wenn dabei schon mal der eine oder andere Einrichtungsgegenstand drunter leiden muss :-)

Vielleicht bekommen wir dieses Jahr sogar einen großen abgesicherten Auslauf vor dem Haus, dann können wir noch mehr entdecken!

 

Tierische Grüße von

Laila & Tammi,

 

Fam. Adomat



Seit März Vince und seit September nun auch Petra. Wir sind froh, beide Katzen aus dem Tierheim geholt zu haben, ganz besonders Petra. Die alte Katzendame wurde abgegeben, ist blind und hat im Tierheim nicht mehr gefressen und niemand wollte sie haben. Nun erkundet sie munter unsere Wohnung und frisst auch wieder. Aber auch Vince hatte es nicht leicht, er wurde in der Mülltonne gefunden.. jetzt ist er unser kleiner Schatz.

Text und Fotos Jessica Ourth

 



Hallo liebes Tierheim-Team,

 

im Juni 2012 habe ich bei Ihnen meinen Seelenhund gefunden. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem erwachsenen, großen, sportlichen Hund. Sie schlugen mir aber vor, einmal einen Junghund anzusehen, bei dem Sie denken würden, dass wir gut zusammen passen würden. Vielleicht erinnern Sie sich noch an Halvar. Er war damals ca. 5 Monate alt und, wie es sich für einen jungen, nordischen Hund gehört, ein richtig wilder Rabauke! Aber mit viel Liebe und starken Nerven hat er sich zu einem Traumhund entwickelt. Er ist ein sehr willensstarker, autarker Hund, der aber trotzdem gefallen möchte. Halvar liebt es, lange Spaziergänge zu unternehmen, zu mantrailen, Hundekumpels zu treffen und auf dem Sofa zu chillen. Er lebt auch mit einem Schäferhund aus dem Tierschutz zusammen. Ich kann ihn mir aus meinem Leben nicht wegdenken und bin über jede gemeinsame Zeit dankbar.

 



Liebes Team vom Tierheim Flensburg! Hier ist Silver (ich heiße jetzt aber Roxanne, obwohl mich hier alle nur Roxy nennen)! Seit Montag bin ich nun bei meinen neuen Besitzern und wollte mich mal bei euch melden. Mir geht es wahnsinnig gut. Im Tierheim war es mir einfach zu laut und zu unruhig, deshalb habe ich mich immer versteckt und niemand durfte mich anfassen, nicht einmal meine neuen Besitzer. Die haben mich aber trotzdem mitgenommen, als Spielgefährtin für Rhea, die sie vor drei Jahren von euch geholt haben. Hier bin ich nach einem Tag aus meinem Versteck gekommen und genieße jetzt jeden Tag Streicheleinheiten. Sogar im Bett darf ich schlafen und lasse mich von Kopf bis Fuß durchknuddeln. Also macht euch keine Sorgen. Ich bin angekommen und muss mich jetzt gar nicht mehr verstecken (außer wenn Rhea eifersüchtig wird)! Danke für eure Pflege!



Hallo Leute, ihr glaubt ja nicht was mir letztes Jahr passiert ist. Es war so aufregend, dass ich erst jetzt dazu komme euch davon zu erzählen.

 

An einem Sonntag im November 2016 saß ich wie jeden Tag in meiner Box im Tierheim Flensburg und wartete darauf, dass mein Gassigänger mich zum Spaziergang abholte. Er hatte sich immer besonders um mich gekümmert, da es nicht viele Leute gab, die mit mir spazieren gehen wollten. Keiner wusste was ich früher erlebt hatte, doch ich hatte einen riesigen Spaß daran Autos, LKWs und Züge zu jagen. Andere Hund mochte ich auch nicht besonders und so konnte es für die Menschen schon ganz schön anstrengend werden mit mir eine Runde zu gehen.

An jenem Sonntag nun wurde ich aus meiner Box geholt und mich empfing eine ganze Familie, um mit mir eine Tour durch den Wald zu machen. Diesen Menschen machte es scheinbar nichts aus, dass sie am nächsten Tag Muskelkater davon hatten, dass ich an der Leine zog. Wenn Autos kamen mussten sie mich mit beiden Händen am Geschirr festhalten, weil ich so ausflippte.

Sie kamen am nächsten Tag wieder und wieder und wieder und an den Tagen an denen sie keine Zeit hatten ging mein „alter“ Gassigänger mit mir spazieren. Einer der Menschen ging manchmal mit mir joggen, mit dem anderen machte ich häufig eine Tour entlang der Straße, um die Begegnung mit Fahrzeugen zu üben. Wenn ich dann so richtig gestresst war, haben wir noch auf dem Hundeplatz gespielt bevor ich wieder in meine Box musste.

 

An einem Tag im März wurde ich auch wieder von der ganzen Familie abgeholt und ich merkte gleich, dass etwas anders war. Die Menschen waren irgendwie aufgeregter als sonst und wir gingen eine Strecke die ich vorher noch nicht kannte. Am Ende kamen wir zu einem Haus mit Garten, das, wie ich jetzt weiß, mein neues Zuhause werden sollte. Ich bekam einen gemütlichen Platz im Wohnzimmer und durfte nun 4-5 mal am Tag spazieren gehen.

Meine neue Familie hatte auch keine Angst mit mir an der Straße oder den Bahnschienen zu gehen und da immer ein Hundekeks auf mich wartete, wenn ich mich ordentlich benahm, habe ich bis heute schon ganz gut gelernt, dass Autos und Züge nicht gejagt oder gehütet werden müssen. Auch bei Begegnungen mit anderen Hunden bin ich schon viel entspannter und manche von ihnen finde ich sogar richtig gut. Ich liebe es zu Baden und spiele gerne mit anderen Fellnasen am Strand.

 

Ein bisschen stressig ist es, wenn ich die Schulbank drücken muss. Die Schule liegt zwischen Autobahn und Eisenbahnstrecke und bei dieser Ablenkung soll ich mich dann auch noch auf Trainingsübungen konzentrieren. Danach bin ich immer ganz schön kaputt und will nur meine Ruhe haben.

 

Manchmal treffe ich auch noch „alte“ Kumpel aus dem Tierheim. Wir sitzen dann am Rad-/ Fußweg vor dem Tierheim und werden aneinander vorbei geführt. Die Menschen warten dann darauf, dass wir uns anbellen und nennen das Begegnungstraining ;-)

Ich finde, ich benehme mich dort schon ganz manierlich und Frauchen und Herrchen loben mich auch immer sehr.

 

Nachdem mein Leben nicht so toll begonnen hatte und ich eine sehr lange Zeit im Tierheim leben musste, bin ich nun echt happy, im Alter von 5 Jahren ein neues Rudel gefunden zu haben. Alle nehmen sich so viel Zeit für mich, aber ich bin auch so genügsam und zufrieden, dass ich gut ein paar Stunden alleine bleiben kann. Ich liebe die kleinen Menschen, auch wenn mal ein paar mehr zu Besuch sind und mit der Samtpfote, die hier vorher schon wohnte, klappt es auch immer besser.

Meine Menschen und ich müssen noch viel voneinander lernen aber wir sind mit Freude dabei und auf einem guten Weg.

 

Ich hoffe, meine Geschichte ermutigt auch andere Menschen sich auch auf Fellnasen mit einer schwierigen Vergangenheit einzulassen. Wenn das Mensch-Hund-Team sich Zeit lässt, einander kennen zu lernen und zu verstehen, kann daraus eine tolle Beziehung werden.

 

So, nun wartet im Garten ein leckerer Knochen auf mich und ich muss los.

Viele, tierische Grüße von Eurer LIZZY



Easy – Der Name ist Programm

 

Jetzt ist es schon zwei Jahre her und Easy zog aus Flensburg zu uns auf´s Land nach Niedersachsen.

Beim anfänglichen Kennenlernen war Easy zwar noch ein bisschen reserviert, aber als er im Dezember 2015 sein neues Zuhause betrat, taute er sofort auf und zeigte seine schmusige Seite. Und schon fühlte sich alles richtig und vertraut an. Als wäre es schon immer sein Zuhause gewesen…

Natürlich mussten wir ihm noch ein paar neue Umgangsformen beibringen, damit das Leben als Zweithund auch gut funktioniert. Seinen Futterneid und seine etwas eifersüchtige Ader haben wir gut im Griff. Und so sind er und unsere ältere Hündin Mira schnell ein gutes Team geworden.

Aber auch mit den anderen Tieren kommt Easy super zurecht. Total unkompliziert läuft er mit Hühnern und Minischweinen auf dem Grundstück. Die Hauptsache für Easy ist, dass er immer mit dabei ist.

Gesundheitlich geht es Easy trotz seiner schweren HD richtig gut. Kurz nachdem er zu uns gezogen ist, erhielt er eine Goldakupunktur im Bereich Hüfte und Rücken. Außerdem noch einige Monate Physiotherapie und kontrollierte Bewegung auf den Spaziergängen. Auch die Futterumstellung (BARF) findet er super und tut ihm gut (auch wenn er am Anfang etwas komisch geguckt hat, ob man das wirklich essen kann ). Insgesamt ist es wohl die Kombination aus allem, die dazu geführt hat, dass Easy komplett lahmheitsfrei und ohne Schmerzmittel läuft. Seine Bewegungsfreude ist unglaublich – er ist ein richtiger Spaziergangs-Junkie!

Alles in allem: Total Easy!

Wir danken dem Team vom Tierheim Flensburg für die unkomplizierte Vermittlung und das uns entgegen gebrachte Vertrauen.

Danke - für so einen tollen Hund!

 

Liebe Grüße

 

Lisa und Jonas



Hallo, ich bin´s, euer Ernie!

 

Stellt euch mal vor was passiert ist…

 

Ich habe es geschafft, mein größter Traum ist in Erfüllung gegangen!!! Und das zu meinem 5. Geburtstag und noch vor Weihnachten!

 

Ich habe tatsächlich auch jetzt „so ein Zuhause“, das erste Mal in meinem Leben und ich kann euch sagen, es ist ganz wunderbar!

 

Ich bin nun schon drei Wochen hier bei meinem Herrchen und Frauchen, wir wohnen gemeinsam auf einer wunderschönen Nordseeinsel! Wer hätte das gedacht?!

 

Hier laufen wir stundenlang am menschenleeren Strand kilometerweit spazieren oder ich laufe an einer langen Schleppleine durch den Wald. Bei Wind und Wetter, herrlich.

 

Ich darf hier sogar Fährtenarbeit machen und ich hörte die Trainerin sagen, ich sei ein Naturtalent. In der Wohnung suche ich gerne mein Spieltau und finde es auch meistens sofort! Anschließend bin ich ganz müde und kaputt und kann total gut schlafen und entspannen.

 

Ich kann sogar auch schon einige Zeit alleine bleiben und lerne langsam wie man sich in einem Zuhause benehmen sollte… also nachts Herrchen und Frauchen mehrmals meine nasse Nase ins Gesicht drücken und sich freuen, wenn sie dann wach werden, ist nicht so gerne gesehen.

Aber morgens darf man das schon und wird zur Begrüßung ordentlich gekuschelt. Da ist dann eine riesengroße Wiedersehensfreude angesagt! Übrigens mag ich total gerne kuscheln!

 

In der Wohnung laufe ich Herrchen und Frauchen gerne hinterher, wenn sie aus dem Zimmer gehen. Das finden sie auch eher unnötig. Aber draußen finden sie es toll! Und so komme ich auf Pfiff inzwischen sofort zu ihnen und werde – mal wieder – ordentlich geknuddelt.

 

Auch abtrocknen (an meinen Pfoten) fand ich bisschen doof. Aber ich kann nun ein neues Kommando: „lay“ bedeutet sich auf die Seite legen und Herrchen und Frauchen dürfen meine Pfoten abtrocknen, weil sie mich danach schon wieder knuddeln. Toll oder?! Das klappt prima mit den Beiden!

 

Zum Tierarzt musste ich auch schon zweimal, es war am Anfang alles sehr aufregend für mich und so taten mir wieder meine Ohren sehr weh.

Beim Tierarzt war ich nicht mehr so freundlich, aber gemeinsam haben wir das gut überstanden und mein Herrchen und Frauchen haben mich trotzdem noch lieb! Und mit Tabletten sind meine Ohren auch wieder in Ordnung.

 

Und nun fahre ich nicht nur gerne Auto, sondern auch Fähre!

 

Also ihr Lieben…

an die Menschen, die sich all die Jahre so liebevoll um mich gekümmert haben – ein dickes Dankeschön!

 

Und an meine Kumpels, die noch im Tierheim auf ihr Glück warten – verliert nicht die Hoffnung, auch ihr werdet noch von euren Herrchen und / oder Frauchen gefunden. Auch mit euren kleinen Macken, denn genau das macht uns doch auch so liebenswert und einzigartig.

Schließlich haben wir uns nicht zu dem gemacht, was wir manchmal sind…

Gebt uns die Chance, wir sind bereit wieder zu vertrauen, die einen schneller und die anderen brauchen noch etwas Zeit.

Aber dann bringen wir euch bestimmt zum Schmunzeln und ganz viel Glück in euer Leben. So wie ich hier nun bei meinem Herrchen und Frauchen „auf meiner“ schönen Nordseeinsel.

 

Ich drücke euch die Pfoten und wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit!

 

 

Euer Ernie



Moin zusammen, 
ich bin es mal wieder, der Gismo! Es hat sich einiges getan in der letzten Zeit. 
Ich habe nun meinen zweiten Wesenstest absolviert. Und was soll ich sagen, auch den habe ich mit Bravour gemeistert. Meine Einstufung als 'gefährlicher Hund' wurde zurück genommen. 
Ich bin nun ein 'freier' Hund und darf ohne Maulkorb und ohne Leine mein Leben genießen. Ihr wisst gar nicht, wie glücklich ich bin!!


Und mein Frauchen auch, die war nämlich ganz schön aufgeregt und sie sagt, dass sie mich nie wieder hergeben wird… wir sind ein eingespieltes Team geworden.

  

Pfotige Grüße

Gismo


 

Hallo,
wir haben vor einigen Wochen Xena und Kira aus dem Tierheim in Flensburg geholt. Hier heißen sie jetzt Missiemau und Kosemau ( kos = norwegisch, bedeutet so viel wie gemütlich / kuschelig).
Auch wenn die Tapeten zerkratzt sind und die Rangordnung scheinbar noch nicht geklärt ist, sind wir ganz glücklich mit den beiden und freuen uns jeden Tag über sie 😊.

Louise und Per Kaare

 

 



Hallo Leute,

 

nun muss ich mich ja auch mal zu Wort kommen lassen.

 

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch an mich, ich war einer der lautesten im Hundehaus - ich bin Gismo und habe seit August 2016 mein endgültiges Zuhause gefunden

Mein Frauchen sagt, dass ich mich schon super eingelebt habe und einiges gelernt habe, und das soll was heißen, denn ich mache es ihr nicht immer leicht mit meinem typischen Terriersturkopf

Am Anfang habe ich jeden anderen Hund angebellt und wollte zu denen hin, um zu zeigen, dass ich der Chef bin (ich bin ja eigentlich eine Dogge, nur im falschen Körper 😉). Hätte ich keinen Maulkorb um, hätte ich die auch gebissen, ja ich weiß, es ist nicht die feine englische Art, aber ich habe nie wirklich Kontakt zu meinen Artgenossen gehabt, um deren Sprache zu lernen.

Aber das ist jetzt anders - ich treffe mich mindestens 1x die Woche mit anderen Hunden, mit denen kann ich toben und noch so einiges lernen, was die Hundesprache angeht. Und eins kann ich euch sagen, ich habe dort richtige Freunde kennen gelernt (und mein Frauchen auch ), und auf die freu ich mich tierisch. 

Des Weiteren habe ich anfangs fremde Menschen verbellt und wollte diese anspringen, da mein Frauchen aber ganz schön streng sein kann, habe ich das ganz schnell gelassen 😁

Denn mein Frauchen arbeitet seit kurzem in einem Pflegeheim und da muss ich mich benehmen. Ich darf die Bewohner ja nicht anspringen, weil die sich ja nicht mehr so gut auf den Beinen halten können. Aber streicheln dürfen die mich, das machen die nur zu wenig da kann ich einfach nicht genug von bekommen (ich lasse mich sogar von dementiell erkrankten streicheln, da ist mein Frauchen besonders stolz drauf). Und wenn ich meinen Dackelblick aufsetze, gibt es eventuell sogar ein Leckerlie für mich. 

Und dann gibt es ja noch das alleine bleiben - das klappt auch immer besser. Mein Frauchen versteckt dann immer Leckereien die ich suchen muss 😋

Also alles in allem habe ich es super getroffen, ich fühle mich pudelwohl hier zuhause  

Und ab Juli 2017 darf ich dann auch ohne Maulkorb laufen, denn dann ist meine 'Bewährung' rum, ich habe ja den Wesenstest bestanden 👍☺

Rechts könnt ihr sehen, wie gut es mir geht

 

Ich drücke all meinen Tierheimkollegen alle Pfoten, dass auch sie bald ein schönes Zuhause finden

 

 

Pfotige Grüße wünscht Gismo 🐾



Hallo und Miau,
ich bin's euer Manni! Damals ungefähr vor einem Jahr wurde ich kurz vor Weihnachten bei euch abgegeben, da ich mich mit meinen anderen Kumpels im alten Zuhause nicht mehr so recht wohlgefühlt habe. Ich musste jedoch nicht lange verweilen, bis mich meine zukünftige Dosenöffnerin und "Kraulpartnerin" mit ins neue Zuhause genommen hat. Es war quasi Liebe auf den ersten Blick, als wir uns in der Futterkammer und Handtuchablage begegnet sind,.wobei sie damals ja eigentlich nur da war "um mal zu gucken...."
😉
Angekommen mit meiner Dosenöffnerin und Ihrer Mutti und mittlerweile meiner "Zweitmutti" im neuen Zuhause, fühlte ich mich schnell sehr wohl und habe prompt die erste Nacht im Bett verbracht, da es dort so schön gemütlich auf der Bettdecke war.
Meine anfängliche Skepsis gegenüber Fremden oder Männern wurde schnell mit Hilfe von Streicheleinheiten und vor allem Naschis wettgemacht
😃
Jetzt freue ich mich über so ziemlich jeden und habe auch in der Nachbarschaft viele Kumpel kennengelernt. Ein paar Reibereien scheinen normal zu sein und wenn es doch zu viel wird, verkrieche ich mich lieber wieder durch die Katzenklappe ins warme Zuhause!
Hier noch ein paar Eindrücke von mir und meinem neuen Zuhause ...

Liebes Tierheim Flensburg Team, vielen Dank für eure tolle Pflege und Mühe, die ihr mir entgegengebracht habt .. ohne euch hätte ich mein neues Frauchen wohl nie kennengelernt!

Alles Liebe, euer Manni...mit der Dosenöffnerin Caro



Sally – Eine Hundedame im Glück

 

Nun ist es ca. 6 Monate her, da zog Sally, die alte Hundedame, im Tierheim Flensburg aus und zu uns in ihr neues Heim.

Trotz ihres betagten Alters von 13 Jahren und Problemen mit Arthrose in der Hüfte geht es ihr gut und sie ist glücklich. Dies zeigt sie uns jeden Tag. Stürmische Begrüßungen und liebevolle Gesten von ihr mit inbegriffen.

Sie genießt jeden Tag und zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört es, sich auf dem Sofa zu legen oder im Bett zu liegen und einfach nur zu kuscheln und zu schmusen.
Zwei, drei Spaziergänge am Tage und ein wenig rumtollen im Garten runden den Alltag ab. Hier sind besonders Ballspiele beliebt.
Wichtig ist ihr dabei allerdings auch der Schutz des Grundstückes – inkl. Nachbargrundstücke – und des Hauses.
Dummerweise schließt das Besuch und Nachbarn mit ein, die als nicht zutrittsberechtigt angesehen werden. Aber das hält sich alles im Rahmen und wir haben Zeit daran zu arbeiten.

Bei angenehmen Temperaturen gehört dann zum Höhepunkt eines Tages am Strand ein Bad im Meer – am liebsten in der Nordsee.
Auch die ersten verlängerten Urlaubswochenenden im Hotel hat sie genossen und wir können sie bedenkenlos mit in den Urlaub nehmen.

Auch wenn es mit anderen Hunden nicht immer einfach ist, so bessert sich die Situation doch immer mehr und es gibt auch in der Nachbarschaft den einen oder anderen Hund, den sie freudig begrüßt. Hier sind insbesondere kleinere Hunde beliebt.

Klar hat sie auch kleine Schwächen, aber um diese wissen wir und können damit gut umgehen. Insbesondere Fremde und Kinder sind ihr nicht geheuer und das zeigt sie auch sehr deutlich. Bei unserem Kater ist sie sich noch nicht sicher, ob sie ihn mag oder doch lieber fressen möchte. Das ist immer situationsabhängig. Das bekommen wir aber auch noch gemeinsam geklärt und fressen ist dabei keine Option.

 

Aber sie vergisst nicht, denn bei regelmäßigen Besuchen im Tierheim zeigt sie auch ihren ehemaligen Pflegern und Helfern die Liebe, die auch ihr dort entgegen gebracht wurde. Zu dem nimmt sie regelmäßig am Klönschnack im Tierheim teil und achtet darauf, dass alles korrekt abläuft.

 

Soviel zu unserem kleinen Zwischenbericht über Sally.

 

Viele Grüße Eva und Frank (Januar 2017)



 Archie

 

Ein Rentner trifft seine Herzdame…

  

Hallo, ich bin Archie.

 

Ich sende Euch viele Grüße aus meinem neuen Zuhause.

 

Mein Aufenthalt im Tierheim war für mich sehr stressig und belastend, da ich mich gar nicht gut mit anderen Hunden verstehe. Mir ist die ganze Situation sehr auf den Magen geschlagen und ich war dann richtig doll krank.

 

Ich bin zwar ein rüstiger 11-jähriger Rentner, jedoch konnte ich es einfach nicht glauben nach so langer Zeit im Tierheim zu landen.

 

Als Abgabegrund wurde angegeben ich hätte nach den Kindern und meinem ehemaligen Herrchen geschnappt, dies hat sich aber in keinster Weise bestätigt, weder während meines Aufenthaltes im Tierheim noch in meinem neuen Zuhause.

 

 Und dann, ein halbes Jahr später…

 

… da stand sie eines Morgens einfach so vor der Tierheimtür und hat nur auf mich gewartet: Socke. Es war Liebe auf den ersten Blick!!!

 

Ende November 2016 konnte ich mein Glück dann kaum glauben, als ich nach einem Spaziergang nicht mehr zurück „hinter Gitter“ ins Tierheim musste, sondern zusammen mit meiner Herzdame ins Auto „verfrachtet“ und in mein neues Zuhause gebracht wurde.

 

Meine neue Familie beschreibt mich als typisch dickköpfigen, manchmal etwas vorlauten, aber herzensguten, total witzigen und verspielten Jack-Russel-Terrier. Ich bin sehr, sehr anhänglich und verkuschelt und am liebsten immer mit dabei. Den ersten Urlaub mit meinem neuen Rudel habe ich auch schon hinter mir: Camping im Harz, und es war toll!

 

Ich lebe jetzt zusammen mit 3 Stubentigern und meiner Socke in einem kleinen Haus mit Garten. In unserer Familie gibt es noch zwei weitere Hündinnen, die auch aus dem Tierheim Flensburg kommen, Siri und Jessie, und auch diese beiden finde ich super.

 

Andere Hunde finde ich nach wie vor echt doof und im Auto kann ich auch ganz schön den lauten Archie raushängen lassen, aber hey wer ist schon perfekt?!!!

 

Socke und ich sind einfach ein Traumpaar und ich fühle mich pudelwohl in meinem neuen Zuhause. Hier kann ich glücklich und zufrieden alt werden, ohne Angst zu haben noch einmal „abgeschoben“ zu werden!

 

Es liegen noch viele Reisen mit dem Wohnmobil vor mir und ich freue mich jetzt schon darauf diese mit Socke und meinem neuen Rudel zusammen genießen zu können.

 

Einen ganz herzlichen Dank an alle Mitarbeiter und Spaziergänger des Tierheims, die sich so lieb um mich gekümmert haben, gerade als es mir nicht gut ging.

 

Archie ist in so kurzer Zeit schon zu einem festen Bestandteil unserer Familie geworden, dass wir uns es gar nicht mehr ohne ihn vorstellen können. Und nicht nur bei Socke, sondern auch bei uns war es Liebe auf den ersten Blick – na gut, bei meinem Mann vielleicht eher auf den zweiten Blick J

 

Wir trainieren fleißig mit ihm und auch wenn es nicht immer ganz rund läuft, merken wir wie viel Potenzial in ihm steckt und er jede Streichel- und Kuscheleinheit in vollen Zügen genießt. Auch für Socke ist Archie eine große Bereicherung. Sie hat vorher schon mit einem Jacki zusammengelebt und liebt einfach die Gesellschaft eines Artgenossen.

 

Für kein Geld der Welt geben wir unseren herzigen Sturkopf Archie mehr her und hoffen, dass er noch viele Jahre mit uns zusammen durchs Leben reisen wird.

 

Dani und Christian



Nun, nach genau 4 Jahren und 4 Tagen bei uns, ist Bommer aus dem Tierheim ausgezogen.

 

In seinem neuen Zuhause wurde extra für ihn ein neuer Zaun aufgestellt.

Boomi lebt nun mit einer tollen ruhigen Hündin zusammen, von der er noch sehr viel lernen kann und dies bereits macht.

 

Beim kochen schaut Boomi aufmerksam zu, ob nicht doch noch etwas hinunter fällt. Naja vielleicht möchte er auch einfach kochen lernen, wir wissen es nicht so genau.

Sein Herrchen begrüßt er morgens ganz sanft mit einem Stupser und sowieso ist er super kuschelig.

 

Herrchen und Boomer sind total glücklich und auch seine neue 4-beinige Lebenspartnerin hat ihn schon so ein wenig ins Herz geschlossen, obwohl sie nun nicht mehr die alleinige Herrscherin im Hause ist.

Herrchen schrieb uns heute, dass es im Moment so viel Neues und das jeden Tag gibt, und dass dabei so viele schöne Momente sind, dass man diese gar nicht alle zusammenfassen kann.

 

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge ließen wir ihn ziehen und wünschen alles Gute.

Wir sind so unfassbar glücklich und freuen uns riesig für Boomer und sein neues "Rudel".



Hallo liebes Tierheim-Team,

 

mein Name ist Finni, aber bei euch hieß ich wohl Harry. Seit ca. einem Jahr lebe ich nun bei meinen neuen Dosenöffnern und es ist toll! Die beiden haben mir das Ankommen im neuen Zuhause ganz einfach gemacht, auch wenn es erstmal zum Tierarzt ging und sie an mir haben rumschnippeln lassen... Pff... aber auch das habe ich überstanden. Es gab extra Leckerlis!

Nach einem halben Jahr ist ein weiterer Neuling eingezogen. Myogi heißt er und er war klitzeklein, als er hier eingezogen ist. Am Anfang war es schwierig, ich musste ja nunmal behaupten, wer hier zuerst war.. und das war ich! Aber inzwischen sind wir hier beide Chef und kuscheln auch gerne mal zusammen. Unsere Dosenöffner haben uns dann auch noch einen großen Kratzbaum gebastelt, an dem ich meine Krallen immer wetzen kann, dann gehe ich auch nicht an die Vorhänge! Morgens geht es für meinen Kumpel und mich immer auf den Balkon, da kann man so schön weit sehen!

Meine Dosenöffnerin holt oft so ein großes schwarzes Ding raus, ich glaube sie nennt das Kamera. Sie mag es, mich zu fotografieren und ich habe gelernt immer schön in die Kamera zu gucken. So hat sie tolle Fotos von uns gemacht und die hängen nun im Wohnzimmer neben dem Kratzbaum.

Wir sind unseren Menschen wichtig und das merken wir jeden Tag!

 

Ich mag es hier!

Nicole & Sebastian



Ich wollte euch auch mal berichten wie es Helene geht. Sie ist seit Ende März 2015 bei mir. Sie ist noch sehr schüchtern, aber langsam darf ich sie auch ab und zu mal streicheln. Mit meinen anderen hat sie sich super angefreundet. Ihre Zähne waren leider so doll entzündet, dass die alle raus mussten, aber seitdem sie keine Schmerzen mehr hat, wurde sie von Tag zu Tag zutraulicher. Ich darf Sie zwar jetzt nach 1,5 Jahren nur streicheln wenn sie es möchte, aber ich gebe ihr die Zeit die sie braucht. Und was sehr wichtig ist, sie ist so eine liebe und ich liebe sie sehr und würde sie auf keinen Fall mehr hergeben.

  

Ich habe Ende Juni 2016 bei euch die beiden Wüstenrennmäuse Amy (rote Augen) und Ebby (dunkle Augen) abgeholt. Sie waren fast 1 Jahr bei euch. Ich habe diese dann zu mir geholt, da meine beiden aus Altersgründen verstorben waren. Die haben sich super eingelebt und buddeln ihr zu Hause jeden Tag aufs Neue um. Das Laufrad steht fast nicht mehr still (außer wenn sie mal schlafen). Ich habe jeden Tag Spaß und Freude dran, zu sehen wie die sich austoben.

 

 Lieben Gruß von Helene, Amy, Ebby und Andrea Heinz



 

Vor 3 Jahren haben wir den kleinen Piccolino aus dem Tierheim zu uns geholt. Eigentlich hatten wir unseren entflogenen Kanarienvogel gesucht. Die Hoffnung und Freude war groß, als es hieß, ein Kanarienvogel wurde im Tierheim abgegeben. Leider war dies nicht unser, dafür war dort das kleine gelbe Vögelchen mit einem Bein. Ein Jahr zuvor ist leider mein Piepmatz mit gleicher Behinderung gegangen. Zu sehr hatte mich Piccolino an ihn erinnert. Aber ich hatte immer noch die behindertengerechte Einrichtung, die wir gebastelt hatten, und daher auch gute Erfahrung mit so einem kleinen Piepmatz.

 

Ich danke seinen damaligen Betreuern im Tierheim für die Geduld und Verständnis, da die Entscheidung doch nicht einfach war, aber letztendlich richtig.

 

Piccolino hat sich prima entwickelt, und ist glücklich mit seinen 3 Kanariendamen. Ab und an muss das Beinchen geschont werden, aber das haben wir gut im Griff. Papa ist er auch geworden, Filippa ist inzwischen auch schon 2 Jahre alt.


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