Horsti ist knappe 5 Jahre alt und ein Staffmix

Er ist bereits kastriert und seit Mai 2017 bei uns, war davor schon 2 Jahre in einem anderen Tierheim

 

Wir haben Horsti aus einem Tierheim in Baden Württemberg übernommen, da er dort keine Chance gehabt hat. Dort gibt es noch immer die Rasseliste und somit eine direkte Einstufung des Hundes.

Einen eingestuften Hund vermittelt man nur gar nicht bis selten in einem Tierheim…

Siehe unsere Mandy, welche auch schon seit 4 Jahren ein Zuhause sucht…

 

Horsti soll stubenrein sein und kann auch gut im Auto mitfahren, wenn der Klops denn erst mal drin sitzt.

Er ist bei uns angekommen und hatte viel zu viele Kilos auf den Rippen…

Die Pfunde purzeln nun durch regelmäßige Gassigänge und der richtigen Dosierung des Futters.

Horsti soll auch alleine bleiben können und ist total verschmust und entspannt…

und gerade das macht ihn aus!!!

 

Warum hat ihn noch niemand adoptiert?

 

Nun ja, er hat wie jeder unserer Schnauzies auch ein paar Macken…

So weist er hier eine Artgenossenaggression auf, mit einigen Hündinnen soll es wohl aber schon geklappt haben.

Katzen sollten keine im neuen Zuhause leben und auch keine Kinder.

Außerdem hat Horst schon Arthrose und sollte daher nicht allzu viele oder steile Treppen im neuen Zuhause laufen müssen.

Sein Futter sollte lieber kein Getreide enthalten, denn dieses bereitet ihm Schwierigkeiten.

 

Horsti ist teilweise leinenführig.

Solange er in seinem „Sein“ nicht gestört wird und machen kann was er will und keine anderen Hunde in sein - von ihm selbst ernanntes Territorium kommen - ist alles gut…

 

Aber…

 

wird die Harmonie doch einmal gestört, dann kann der Horsti schon ordentlich loslegen.

Der junge Mann hat sehr viel Kraft und man muss ihn halten können.

Dass Horsti einen Eindringling erspäht hat, hört man noch weit gegen den Wind…

Man muss sich nur die alte röhrende Hupe eines 20ger Jahre Autos vorstellen und man kann erahnen wie Horsti bellt, also nicht bellt, sondern eher rödelt…

 

Horsti ist absolut KEIN ANFÄNGERHUND!

Er soll wohl, laut Tierheim was ihn überstellt hat, schon bei Hundekämpfen gewesen sein.

Fakt ist, dass er ein ordentlicher Beuteschüttler ist, sein Spielzeug nicht abgibt und sehr viel Erziehung braucht, denn das wurde komplett versäumt.

 

Was muss man nun über die Rasse Staffordshire Terrier wissen?

 

Wer einen Staff oder auch einen Mix davon adoptiert, muss damit rechnen, dass sein neuer Lebensgefährte hartnäckig, mutig, ausdauernd, treu und intelligent ist und teilweise auch ziemlich dominant auftreten kann.

 

Ferner sind Staffies als sehr wachsam sowie sensibel zu bezeichnen und sie bauen eine starke Bindung zum Besitzer auf.

Das hat allerdings auch zur Folge, dass er sein „menschliches Rudel“ mit Argusaugen beobachtet und bewacht, wobei es leicht zu Missverständnissen kommen kann, und er zur „Verteidigung“ übergehen könnte.

So, denken wir, könnte es auch bei Horsti werden.

 

All das beweist: Der American Staffordshire Terrier bedarf einer konsequenten Hundeerziehung und gehört eher in die Hände von erfahrenen Hundebesitzern.

Zusätzlich sollte man wissen, dass American Staffords Hunde sind, die gefordert werden müssen, sowohl auf mentale als auch auf körperliche Art und Weise.

 

Wir als Tierheim stehen mit Rat und Tat zur Seite. Auch nach einer Vermittlung sind wir gerne bereit, in Kontakt zu bleiben und Hilfestellung zu geben -  übrigens nicht nur bei Horsti sondern bei all unseren vermittelten Hunden.

 

Wer Horsti kennen lernen möchte, meldet sich bitte direkt im Hundehaus oder lässt sich über die Tierheimleitung einen Termin geben - Telefon 0461-51598